ASICS Upcourt 6 Volleyballschuhe Test – Leicht & Bequem?

ASICS Men's Upcourt 6 Volleyball Shoes, 9.5, Black/White
ASICS
- Breathable mesh underlays
- The sockliner is produced with the solution dyeing process that reduces water usage by approximately 33% and carbon emissions by approximately 45% compared to the conventional dyeing technology
- Lightweight design that offers flexibility and a comfortable fit
Quick Verdict
Pros
- Atmungsaktives Mesh-Obermaterial sorgt für gute Ventilation bei langen Spielen
- Ultraleichtes Design erlaubt schnelle Richtungswechsel ohne Ermüdung
- Eco-Sockliner mit Solution-Dyeing-Verfahren reduziert CO2-Emissionen um ca. 45 %
- Flexible Sohlenkonstruktion bietet natürlichen Abrollkomfort
- Bequeme Passform für schmale bis mittelbreite Füße
Cons
- Begrenzte Dämpfung für Spieler mit Gelenkproblemen
- Ristschutz könnte für intensivere Sprungphasen stabiler sein
- Nur in Black/White verfügbar – keine Farbauswahl
Schnelles Urdict
Die ASICS Upcourt 6 Volleyballschuhe überzeugen durch ein durchdachtes Leichtbaukonzept und ein atmungsaktives Mesh-Obermaterial, das auch bei langen Hallenspielen für angenehme Temperaturen im Innern sorgt. Der ASICS Upcourt 6 richtet sich klar an Einsteiger und Freizeitspieler, die Wert auf Komfort und Beweglichkeit legen – nicht an Leistungssportler, die maximale Dämpfung und Stabilität brauchen. Nach zwei Wochen Hallentraining kann ich sagen: Für den Preis bekommt man solide Hallenschuhe, die ihre Aufgabe erfüllen, aber keine Wunder vollbringen.
Was ist der ASICS Upcourt 6?
Der ASICS Upcourt 6 ist die sechste Generation der Einsteiger-Volleyballschuhe von ASICS und folgt dem bewährten Konzept seiner Vorgänger: leicht, atmungsaktiv und auf Hallenböden ausgelegt. Im Gegensatz zu hochpreisigen Modellen wie dem ASICS Sky Elite verzichtet der Upcourt 6 auf aufwendige Dämpfungssysteme und setzt stattdessen auf ein unkompliziertes, flexiblen Sohlendesign. Besonders hervorzuheben ist der Sockliner, der mit dem sogenannten Solution-Dyeing-Verfahren hergestellt wird – dabei werden Wasser und CO2-Emissionen im Vergleich zur herkömmlichen Färbetechnik deutlich reduziert. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn ASICS hier noch Luft nach oben lässt.

Wichtige Merkmale
- Atmungsaktives Mesh-Obermaterial für bessere Luftzirkulation bei langen Einheiten
- Leichtbauweise mit flexiblem Sohlendesign für natürliche Fußbewegungen
- Eco-Sockliner mit Solution-Dyeing: ca. 33 % weniger Wasserverbrauch, ca. 45 % weniger CO2
- Bequeme Passform, die sich an schmale bis mittelbreite Füße anpasst
- Rutschfeste Hallensohle für zuverlässigen Grip auf glatten Böden
- Herausnehmbarer Sockliner für einfache Reinigung
- Klassisches Black/White-Design, das zu jeder Sportkleidung passt
Hands-On Test
Ich habe die ASICS Upcourt 6 zwei Wochen lang bei zwei bis drei Hallentrainings pro Woche getragen – insgesamt also rund sechs bis sieben Einheiten, inklusive Aufwärmphase und Sprungübungen. Beim ersten Anziehen fiel mir sofort das geringe Gewicht auf: Die Schuhe fühlen sich几乎没有 an, was anfangs fast etwas ungewohnt ist, wenn man von schwereren Hallenschuhen kommt.

Das Mesh-Obermaterial macht sich besonders nach der ersten Stunde bemerkbar. Meine Füße blieben trocken, selbst als wir in der Sporthalle bei geschlossener Tür trainierten und die Temperatur稍稍 anstieg. Hier liefert ASICS, was die Beschreibung verspricht. Die Sohle gibt genug Flexibilität für schnelle Richtungswechsel, aber wer wie ich öfter auf den Zehenspitzen unterwegs ist, merkt nach etwa 45 Minuten, dass die Dämpfung an ihre Grenzen kommt. Nach dem dritten Spielabend hatte ich leichten Druck im Vorfußbereich – nichts Dramatisches, aber spürbar.

Was mich überrascht hat: Der Halt im Mittelfußbereich sitzt solide. Ich konnte zügig starten und stoppen, ohne dass der Schuh nachgab. Der Ristschutz ist allerdings weniger gepolstert als bei teureren Modellen – für gelegentliche Sprünge reicht es, für ambitionierte Blockarbeit würde ich mir mehr Stabilität wünschen. Nach der ersten Woche hatte ich mich vollständig an die Passform gewöhnt und das Gewicht kaum noch registriert. Wer von schwereren Schuhen umsteigt, wird diesen Effekt wahrscheinlich auch bemerken.
Für wen ist er geeignet?
- Volleyball-Einsteiger: Perfekt für alle, die gerade mit dem Hallensport beginnen und keine 150-Euro-Schuhe kaufen möchten.
- Freizeitspieler: Wenn du ein- bis zweimal pro Woche trainierst und Spaß am Spiel hast, reichen die Upcourt 6 locker aus.
- Breitensportler mit schmalen bis mittelbreiten Füßen: Die Passform sitzt bei diesem Fußtyp am besten.
- Umweltbewusste Sportler: Der Eco-Sockliner ist ein nettes Extra, auch wenn er nicht das alleinige Kaufargument sein sollte.
Überspring diese Schuhe, wenn du regelmäßig auf Leistungsniveau trainierst, unter Knie- oder Gelenkproblemen leidest oder maximale Dämpfung für lange Spielzeiten brauchst. In dem Fall lohnt sich der Griff zu einem Modell mit GEL-Dämpfungssystem.
Alternativen, die sich lohnen
Mizuno Wave Lightning Z6: Bietet deutlich mehr Dämpfung und Stabilität, kostet aber auch spürbar mehr. Wer öfter springt, greift hier lieber etwas tiefer in die Tasche.
Adidas Stabil X: Eine Alternative mit etwas festerem Halt im Rückfußbereich. Geeignet für Spieler, die mehr Support bevorzugen, aber auf maximalen Komfort im Vorfuß nicht verzichten wollen.
FAQ
Ja, die Größe fällt größtenteils normal aus. Wer zwischen zwei Größen schwankt, sollte seine gewohnte ASICS-Größe wählen.
Endurteil
Die ASICS Upcourt 6 Volleyballschuhe sind keine Revolution, aber ein solider Begleiter für Einsteiger und Freizeitspieler. Das atmungsaktive Mesh und das geringe Gewicht machen sie angenehm für regelmäßige Trainingseinheiten, während der Eco-Sockliner zeigt, dass ASICS auch bei Einstiegsmodellen an Nachhaltigkeit denkt. Die Dämpfung und der Ristschutz sind die klaren Schwachstellen – wer damit leben kann, bekommt hier preisbewusste Hallenschuhe ohne große Schnörkel. Ich würde sie weiterhin nutzen, aber mit dem Wissen, dass ein Upgrade bei steigendem Spielniveau wahrscheinlich kommt.